BR 03

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BR 03

Eine kurze Anleitung, wie ich meine BR 03 digitalisiert habe. Die Lok soll ein "Erprobungsträger" sein, wie ich meine weiteren Schlepptender Lokomotiven digitalisieren will. Außerdem ist in der Lok testweise ein andere Digitaldecoder verbaut, nämlich der ESU 53665 LokPilot Nano mit Steckleiste.


Dieser Decoder soll in die Lok eingebaut werden. Ziel ist es, den Decoder in den Tender zu setzen und mit feinen Litzen mit der Lok zu verbinden.


Herstellung der Trennung. Die rechte Seite der Lok ist als "Fahrzeugmasse" definiert, daher muss dort nicht viel verändert werden. Auf der linken Seite muss eine Trennung für die Beleuchtung hersgestellt werden. Dazu wird vorsichtig der Stromabnehmer abgebaut und so getrennt, das der Kupferstreifen noch durch die Platik-Niete gehalten werden. Sonst muss hier geklebt werden.


Die Verbindung zwischen den kupfernen Stromabnehmern und dem Motor werden abgelötet und die Kupferlaschen ein wenig gekürzt. Hier werden nun die neuen Litzen angelötet und über den Motorblock in den Tender geführt.
Hinten sind "rot" und "orange" für den Motor, vorne links "schwarz" und "grau" (für den Motor). Damit die Leitungen zwischen Lok und Tender nicht so auffallen, habe ich einheitlich schwarze Litzen genommen. Man muss hier allerdings aufpassen, diese später an die richtigen Anschlüsse an den Decoder zu löten.


Hier ist nun auch "weiß" für die Frontbeleuchtung angelötet. Die Lötstelle muss ganz flach sein, sonst lässt sich das Gehäuse der Lok nicht mehr aufsetzen. Auch diese Litze wird über den Motorblock in den Tender geführt.


Nun wird der Decoder an die Litzen angelötet. Hierzu genau auf die Anleitung des Decoder achten. Die Litzen werden einfach an die Steckkontakte angelötet. Anschließend werden die Litzen so positioniert, das sich Lok und Tender noch bewegen lassen, die Litzen aber nicht bis in Gleis durchhängen.
Nicht dargestellt ist das Aufsetzen des Tenderoberteils: Die anderen noch am Decoder vorhandenen Kabel sind hier klein aufgewickelt (bzw. können auch abgeschnitten werden). Anschließend wird der Decoder um 180° nach vorne geklappt. Damit liegt er genau im Tender, aber die Litzen lassen noch etwas Bewegung zu. Nun das Tendergehäuse aufsetzen und die Kupplung wieder einbauen.
Ebenso mit dem Lok-Gehäuse. Vorsichtig darauf achten, dass die Litzen rechts und links oberhalb des Motorblocks geführt werden. Die Litze für die Beleuchtung muss in der Nut zwischen Getriebegehäuse und Stromabnehmer geführt werden, sonst klemmt das Lokgehäuse. Wenn alles passt, das Gehäuse wieder anschrauben.


Bei genauem hinsehen lassen sich die schwarzen Litzen erkennen. Noch habe ich keine bessere Kabelführung gefunden, sicherlich lässt sich das aber verbessern, wenn man Löcher in den Tender bohrt.


Fertig! Nach der Programmerung kann die Lok ihre Runden drehen.

Fazit: Der Umbau ist machbar, muss aber noch optimiert werden, insbesonders die Kabelführung zwischen Lok und Tender.
Fraglich ist allerdings, ob ich wieder einen ESU Dcoder verwenden werde. Persönlich finde ich die D&H Decoder besser.

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